Keine Ausreden mehr – Wachstum angehen!

„Ja, um neue Produkte kümmere ich mich, aber erst müssen wir den Umzug hinter uns bringen.“, „Ja, die Unternehmensplanung für die nächsten fünf Jahre mache ich, aber erst muss die Buchhaltung in Ordnung kommen.“, „Ja, weiter wachsen will ich schon, aber ich brauch erst die richtigen Mitarbeiter.“, „Ja, ich müsste schon mal in Ruhe überlegen, wie es langfristig weitergehen soll, aber im Moment ist so viel zu tun.“ Das sind so klassische Antworten von Unternehmern, wenn man sie danach fragt, wie es mit der Wachstumsplanung in ihrem Unternehmen aussieht: „Ich muss erstmal…“.

 

Es gibt nur Wachsen oder Nicht-Wachsen

Das ist nicht nur die übliche Verschieberitis, also das Aufschieben unangenehmer Aufgaben, sondern es steckt ein grundsätzlicher Irrtum hinter diesem Verhalten, nämlich die Überzeugung, dass erst bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, bevor ich mich um das Wachstum kümmern kann. Aber so ist es nicht! Alles, was Sie als Unternehmer tun oder nicht tun, ist Teil des Wachsens oder Nicht-Wachsens, da gibt es kein erst und später!

 

AM, nicht IM Unternehmen arbeiten

Und was sind das für Aufgaben, die wir da immer vorschieben, wenn wir sie genau betrachten? Es sind operative Aufgaben, Arbeiten des Tagesgeschäfts, Arbeiten IM Unternehmen. Unternehmer müssen aber nicht IM, sondern AM Unternehmen arbeiten, sonst bremsen sie sich selbst aus. Ja, ich höre schon die Einwände: Manchmal muss es einfach sein, muss man einspringen, muss man was erledigen. Sicher, das kommt vor, aber das Fatale ist: Es kommen immer wieder neue Aufgaben des Tagesgeschäfts auf uns zu, sie drängeln sich herein, machen sich dringend und so kommt der Unternehmer nie zu den wirklichen Unternehmeraufgaben – er ist dauerhaft im falschen Aufgabengebiet unterwegs, das Tagesgeschäft bekommt größere Bedeutung als die strategischen Aufgaben und im Ergebnis tritt das Unternehmen auf der Stelle, entwickelt sich nicht weiter. Oder verpasst wichtige Entwicklungen, was noch fataler sein kann.

 

Entscheiden – und anfangen!

Aber was kann man da machen? Erstens kann man sich dessen bewusst werden. Dann kann man sofort den Entschluss fassen: „Jetzt kümmere ich mich um das Wachstum meines Unternehmens!“ Es braucht keinen großen Anlauf! Man plant konkret Zeit ein für die Beschäftigung mit Wachstumsfragen und legt los. Womit man beginnt, hängt von der konkreten Situation des Unternehmens ab: Vielleicht ist es erforderlich, sich neu am Markt aufzustellen, vielleicht fehlt es an langfristiger Planung, es müssen dringend neue Produkte auf den Markt oder die Abläufe im Unternehmen sind zu optimieren. Was auch immer es ist: Es braucht die volle Aufmerksamkeit des Unternehmers, damit die Wachstumsbremsen gelöst werden! Mehr Infos zur Planung und Gestaltung von Wachstum gibt es hier  und hier.  Und natürlich unterstützen wir Unternehmer auch gern bei allen seinen Aufgaben, denn einen Termin mit dem Berater zu haben, hilft ja schon dabei, sich wirklich Zeit dafür zu nehmen.

 

 

 

 

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